Tag 17 – Die Krux mit den Entscheidungen

Heute war ein guter Tag. Ich bin etwas später aufgestanden, habe allerdings heute kein Sport gemacht. Habe zum „Frühstück“ ein Fast-Life-Sandwich gegessen und daher kein Mittagessen mehr. Zum Abendessen war ich überhaupt nicht mehr hungrig, so dass ich mir einfach einen leckeren Obstsalat gemacht habe. Eine Orange, zwei Äpfel, eine Kiwi und eine „große“ Pflaume. Es war sehr lecker, und ich hatte überhaupt nicht das Gefühl danach, noch unbedingt was essen zu müssen. Das kommt wohl noch vom „mehr essen“ die Tage davor.  

Heute möchte ich euch noch mal kurz etwas über die „Ups and Downs“ erzählen. Es ist ja so, dass man eben immer wieder mit Rückschlägen oder allgemein mit Niedergeschlagenheit zu tun hat. Niedergeschlagenheit im Sinne von, „das bringt doch eh alles nix“ „ach das macht keinen Sinn mehr“ usw. Diese Momente, diese fiesen Stolpersteine kommen immer wieder und wieder und wieder. Und immer genau dann, wenn man sie am wenigsten erwartet. Wenn man denkt, „so jetzt hab ich den letzten Stolperstein überwunden und jetzt geht’s weiter.“ Puff, genau in dem Moment, stolpert man schon wieder.

Was man nicht denken darf, ist, dass dieses Stolpern irgendwann aufhört. Es wird nie aufhören, es wird nur immer anders werden, mal wird man härter fallen, mal weicher. Aber man fällt immer und immer wieder. Und ich sehe auch ganz oft von anderen Challengern, dass sie schreiben, dass sie sich so toll fühlen und das alles so super ist und dass es einfach nur Spaß macht. Aber ganz ehrlich, es ist nicht nur Spaß, es ist nicht nur toll. Das soll es auch nicht sein.

Die Versuchungen lauern überall. Man wird immer wieder mit dem Ungesunden konfrontiert. Man muss sich immer wieder mit der Entscheidung auseinandersetzen. „Bleib ich nun 30Minuten länger im Bett oder steh ich jetzt auf und geh eine Runde spazieren? Es regnet? Oh, dann bleibe ich drinnen…“ und dann muss man sich eben mit seinem Gewissen auseinandersetzen, schon wieder ein Tag, an dem man drinnen geblieben ist, obwohl man es doch besser weiß.

Es ist eine Frage der Selbstverantwortung. Es ist so viel einfacher sich vor den Fernseher zu setzen als sich hinzusetzen und sich einzugestehen, was einen wirklich stört. Und dann aber vor allem etwas dagegen aktiv zu unternehmen. Aber wir können auch aufhören, es uns einfach zu machen. Wir können auch einfach mal die „Pobacken“ zusammen kneifen und es schwerer machen. Es kommt darauf an, was es für ein Ziel ist, das wir erreichen wollen.

Also denke mal darüber nach, willst du weiterhin darüber dich beklagen, dass es dir schlecht geht und das du dich unwohl fühlst und das bei ungesundem Essen auf der Couch beim Fernsehen oder willst du abends voller Schmerzen und Muskelkater ins Bett fallen mit dem Wissen, dass du wieder etwas für deinen Körper getan hast?

Es gibt da einen Spruch, der mich in letzter Zeit „verfolgt“ hat: „Wenn du läufst, ist es egal, wie langsam du läufst, du bist immer noch schneller als die Couchpotatoes!“ In diesem Sinne wünsche ich uns allen einige bewegende Tage…

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